Was machen wir?

Unser Hauptinteresse gilt dem Blaudruck: verschiedene Reservedruckverfahren und Indigo-Küpenfärberei. Allerdings drucken wir den Papp zum Reservieren des Musters nicht klassisch mit Modeln (Stempeltechnik), sondern arbeiten mit verschiedenen anderen Methoden: z.B. drucken wir den Papp per Siebdruck oder mit Musterwalzen. Ausserdem nutzen wir diverse Shibori-Techniken, Wachsbatik  usw.: alles, was Muster auf Stoff macht, alles Einzelstücke in Handarbeit.

Wir verarbeiten neue und gebrauchte Stoffe.
Bei den neuen Stoffen verwenden wir großteils Bio-Fairtrade-Ware, um bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu unterstützen. Dafür nehmen wir auch gerne einen höheren Stückpreis in Kauf. Es ist uns wichtig, dass wir nicht auf der Grundlage von Ausbeutung von Mensch und Natur in weit entfernten Ländern produzieren.
Bei den Second-Hand-Textilien versuchen wir, den Nachhaltigkeitsgedanken in unsere Produktion so einzubeziehen, indem wir gut erhaltene Textilien, meist Bettwäsche, Tischwäsche, T-Shirts und alte Meterware veredeln und so wieder in Umlauf bringen.

Wir experimentieren mit anderen Techniken.
Wir beschäftigen uns auch mit grafischem Siebdruck (auf Papier), Textildruck mit anderen Farben, Cyanotypie, dem Entwurf von Mustern, dem Färben mit natürlichen und modernen Farben, und was uns sonst noch so einfällt.

Wir nähen in der Nähwerkstatt.
Aus den fertigen Stoffen entsteht verschiedenes: Jacken, Taschen, Mützen – immer wieder andere Dinge, andere Schnitte… Auch in der Nähwerkstatt ist uns Besuch herzlich willkommen – der OTELO-Gedanke zieht sich durchs ganze Haus!

Nur durch viele Versuche und manche verblüffende Ergebnisse kommen wir in unserer lockeren Forschungsreihe weiter. Dadurch entstehen viele hübsche Dinge, mit denen wir uns auf den Markt stellen, um einerseits unsere weiteren Aktivitäten zu finanzieren, und um andererseits wieder Platz für Neues zu schaffen.

 

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.. z.B. ist bei der konventionellen Siebdruck-Textilfarbe eine zusätzliche Farbschicht auf dem Stoff aufgetragen, die durch Hitze (bügeln) fixiert wird, wogegen beim Blaudruck eine Reservepaste (der Papp) aufgetragen wird (im Siebdruckverfahren, mit Walzen oder Stempeltchnik). Nach dem Trocknen wird mit Indigo gefärbt, dann der Papp augewaschen und an dem Platz, wo vorher der Papp war, soll auf dem Stoff dann keine Farbe sein (quasi ein Negativdruck). (hier zu unseren ersten „Gehversuchen“)

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Die Cyanotypie ist ein weiteres Verfahren, das wir schon öfter gerne genutzt haben. Es bringt optisch ähnliche Resultate wie der Blaudruck hervor, von den chemischen Vorgängen ist es aber eher ein Foto-Entwicklungsprozess. Die Cyanotypie ist eines der ersten Fotoverfahren in der Entwicklung der Fotografie.

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So werkeln wir dahin, manchmal mit viel Elan, manchmal etwas schleppend, aber meistens mit Freude und oft mit Freunden.

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