Blaudruckworkshop Mai 2017

Im Mai ein hat experimenteller Blaudruckworkshop über die Akademie für Bildung und Volkskultur in der Zeugfärberei Gutau statt gefunden.
Schön wars.
Das Wetter hat zwar nicht ganz so sonnig mitgespielt, den Regen aber bis nach dem Workshop aufgehoben, also konnten wir angenehmer weise drinnen und draußen arbeiten.

6 Teilnehmerinnen haben ausprobiert, wie man mittels einer selbst geschnittenen Schablone und Papp (der Reservepaste) ein Muster bzw. Bild mit Siebdruck auf einen Stoff bringt.

Nach der Trockenpause, die wir für eine gemeinsame Jause genutzt haben, ist dann fleißig gefärbt worden. Und weil das Thema „Shibori“ zwischendurch aufgetaucht ist, wurde auch das eine oder andere Stück abgebunden, geknotet und schraubgezwingt (oder sagt man da schraubgezwungen?) um auch noch andere Reservierungstechniken mit Indigo-Küpenfärbung kennenzulernen.
Am Schluss gab es dann blaue Tischtücher, T-Shirts, Bettwäschen, Windeln und Stoffe, fast alle mit hellem Muster.

 

Wer Interesse an einem experimentellen Blaudruckworkshop in der Zeugfärberei hat und 3-7 Gleichgesinnte findet, kann sich gerne bei uns melden:
telefonisch bei Maria Steiner:  +43 (0) 699 10 59 30 66
oder per mail: zeug [ät] zeugfaerberei.at
Wir finden dann bestimmt einen gemeinsamen Termin.

Mit freundlichen Grüßen und bis bald einmal,
Janina Wegscheider.

 

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Shibori

ein kleiner Eindruck der Vielfalt…2016_DSC07379_zf_shiborishalzeigen-maria_kl2016_DSC06845_zf_shiboristoff-01_kl2016_DSC06854_zf_shiboristoff-02_kl2016_DSC06855_zf_shiboristoff-03_kl2016_DSC06856_zf_shiboristoff-04_kl2016_DSC06839_zf_shiborishals-trocknen-draussen_kl

Shibori ist ein japanischer Begriff für Abbinde- Einnäh- und Abklemmtechniken, durch die man Teile des Stoffes von der Luftzufur abschließt und dadurch beim Indigo-Färben an den Stellen keine Verblauung stattfinden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Offene Experimentalwerkstatt

2016_DSC06596_zf_kaffee-leute_milanblauehaare_klJeden letzten Sonntag im Monat ist im Rahmen des Otelo Gutau
Offene Experimentalwerkstatt
von 11 – 18 Uhr in der Zeugfärberei.

Da kann man bei uns für freiwillige Spenden färben, drucken, nähen, Kaffee trinken, bügeln und vieles mehr…
färbbar sind alle Naturtextilien (Baumwolle, Wolle, Seide, Hanf, Leinen, Viskose)

Es ist keine Anmeldung nötig: wer da ist, ist da, und wer nicht da ist, ist wo anders. Wir freuen uns über Besuch.

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Die Zeugfärberei ist im Erdgeschoß der Alten Schule Gutau,
St. Leonharderstr. 4,  A – 4293 Gutau   –   Kontakt

die Werkstatt in Entwicklung

Nachdem wir ja Quereinsteiger/innen im Färben mit Indigo sind und uns experimentell  an verschiedene Reserve-Verfahren für die Stoffgestaltung mit Küpenfärbung herantasten, kommen wir mit der Zeit immer wieder drauf, dass eine andere Raumnutzung praktischer wäre… auch Hilfsgeräte kommen so nach und nach dazu und müssen übersichtlich und erreichbar gelagert werden… jedenfalls ist die Zeugfärberei-Werkstatt bisher oft in Bewegung und wird Schrittweise immer besser und ausgegorener. Mal schauen, wie es weitergeht.

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Wachs-Reservetechnik

Rund um die Welt wird schon seit Jahrtausenden gefärbt und mit verschiedenen Techniken Teile vom Stoff „reserviert“.
Eine weit verbreitete Art ist die Wachsreserve, oft auch als Batik bekannt. Hier wird mittels Stempel, Pinsel, Schaumgummi oder Tjanting heißes Wachs auf den Stoff aufgebracht.

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Nachdem das Muster abgekühlt ist und das Wachs erstarrt, ist die Reserve sehr robust und kann in der Indigoküpe gefärbt werden.

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Nach dem Auswaschen der Indigoreste wird der Stoff in fast kochendem Wasser gespült, wodurch sich das Wachs an der Wasseroberfläche sammelt und mit etwas Geschick beim Rausholen des Stoffes im Topf bleibt, von wo man es relativ leicht von der Oberfläche abschöpfen kann.

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Erste Blaudruckschritte

2014 haben wir angefangen, uns näher mit dem Blaudruck zu befassen. Wir haben uns zuerst so gut als möglich eingelesen und sind dann zum Experiment übergegangen.
Um einen gewissen Überblick zu behalten, haben wir jedem Papp-Versuch einen Buchstaben gegeben und diesen mit Stencil-cut-Siebdrucktechnik auf vorher beschriftete Stofffetzerl gedruckt.

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Wir haben viele verschieden Nori-Pasten-Varianten ausprobiert

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Es gab bessere (=guter Kontrast, weiß auf blau) und schlechtere (=flaue Reserve oder ausgewaschen während des Färbens) Ergebnisse in der Versuchsreihe. Wir haben uns eine Feinwaage zugelegt, um die Verhältnisse genau dokumentieren zu können, aber richtig wiederholbar war bisher keiner der gut reservierenden Papps… auf dem Gebiet (wie auf allen anderen auch) ist noch ein breites Experimentierfeld.

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Nach dem Buchstaben N haben wir (Martin und Janina) mit Maria und Cimi angefangen, die Zeugfärberei in der Alten Schule Gutau einzurichten.

Seit dem ist schon einiges weitergegangen, manches ist klarer, viele Experimental-Abzweigungen warten auf Fortsetzung, einige gute Reservedrucke sind uns schon gelungen, hin und wieder gibt es totale Reinfälle und sehr oft Überraschungen…

Was bis jetzt auf jeden Fall geklärt werden konnte, ist, dass der Blaudruck sich gut mit dem Siebdruck verbinden lässt.

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Werkzeug

 

papp-nori-zutaten20140921_185116Werkzeug und Zutaten für Nori-Paste

belichten-kleinDSC04879 Der  Belichter (das Solarium), normalerweise steht er in der Dunkelkammer.

 

 

 

 

 

zigzagschereDSC04344Zickzack-Schere, damit die Stoffe nicht so ausfransen.

badewanne-spritzschutz-20140921_184719Badewanne mit Spritzschutz und Hochdruckreiniger zum Siebe auswaschen.

 

 

 

 

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