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„Normaler“ Siebdruck

Beim Siebdruck mit konventioneller Siebdruck-Textilfarbe eine Farbschicht auf den Stoff aufgetragen, die durch Hitze (bügeln) fixiert werden muss. Beim Blaudruck hingegen wird eine Reservepaste (der Papp) aufgetragen – traditionell mit Druckmodeln, bei uns meist ebenfalls im Siebdruckverfahren. Nach dem Trocknen des Papps wird mit Indigo gefärbt und dann der Papp ausgewaschen. An der Stelle, wo der Papp war, soll der Stoff keinen Indigo angenommen haben, wenn alles funktioniert hat. Es ist also gewissermaßen ein Negativdruck: hier zu unseren ersten Blaudruck-Gehversuchen von 2014.

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Die meisten Sujets hier sind Handzeichnungen auf Papier, aus denen wir Schablonen (Stencils) geschnitten haben. Diese haben wir mit „normaler“ Siebdruckfarbe gedruckt.

Mit solchen Papierschablonen kann man bis zu ca. 20 Drucke machen, also immer eine kleine Auflage, dann ist die Schablone kaputt. Eine sehr analoge Herangehensweise an den Siebdruck, die mit recht einfachen Mitteln realisierbar ist.  Wir wenden diese Methode gerne bei Workshops an. Man braucht nur Geduld und eine ruhige Hand …

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Es gibt aber auch die Belichtung einzelner Sujets auf Siebe, die dann öfter gedruckt werden können.