Wir bauen um!

Wir bauen gerade kräftig um, Workshops gibt’s ab Mai wieder!
Bei den Offenen Experimentalwerkstätten ist die Zeugfärberei jetzt nur eingeschränkt nutzbar, je nach Bauphase…
Es gibt sie aber trotzdem weiterhin: jeden letzten Sonntag im Monat,
von 11-18 Uhr
Schöne Grüße aus der Zeugfärberei.

Der Umbau wird unterstützt durch Interreg.

Workshop in kleiner Runde

Workshop: Gemeinsam mit Freund/innen etwas Kreatives unternehmen!

Finden Sie noch 3 bis 7 weitere Interessierte, vereinbaren Sie einen Termin mit uns und besuchen Sie einen kleinen Blaudruck-Workshop in der Zeugfärberei.

zeug(ät)zeugfaerberei.at oder telefonisch bei
Maria Steiner: +43(0)699-10593066

Inhalt: Küpenfärbung mit Indigo.
Wahlweise: Muster mit Papp drucken (Siebdruck stencilcut oder Musterwalze)
oder Shibori (Knüpf- und Klemmtechniken zur Reservierung)
Entweder Stoffe und Kleidungsstücke selber mitbringen (Naturfaser!),
oder mit Stoffen aus der Zeugfärberei arbeiten. (Verrechnung nach m²)

Dauer: 10-17 Uhr, 65€ pro Person, zwischendurch gemeinsame Jause, Tee/Kaffee.
Ein Besuch des Färbermuseums ist für 5€ Aufpreis von Mai bis Oktober auch möglich.

Mit freundlichen Grüßen,
die Zeugfärber/innen.

Übrigens ist jeden 1. Sonntag im Mai in Gutau der Färbermarkt, mit vielen verschiedenen Blaudrucker*innen und Kunsthandwerker*innen aus Mitteleuropa. Das ist schon mal einen Ausflug wert.

Nähen

Nachdem wir ständig Stoffe gestalten, haben wir auch angefangen, diese zu vernähen. Auch hier liegt unser Schwerpunkt nicht in der Massenwahre, sondern auf liebevollen Einzelstücken für Märkte, Gewand, das wir selber anziehe und kleinstauflagen von einfachen Dingen, wie z.B. Taschen, Loops, Schürzen oder Utensilos…

Die Nähwerkstatt kann natürlich auch bei den offenen Experimentalwerkstätten benutzt werden.

„normaler“ Siebdruck

Bei der konventionellen Siebdruck-Textilfarbe wird durch das Sieb eine zusätzliche Farbschicht auf den Stoff aufgetragen, die durch Hitze (bügeln) fixiert wird, wogegen beim Blaudruck eine Reservepaste (der Papp) aufgetragen wird (auch z.B. im Siebdruckverfahren). Nach dem Trocknen wird mit Indigo gefärbt, dann der Papp augewaschen und an dem Platz, wo vorher der Papp war, soll auf dem Stoff dann keine Farbe sein (quasi ein Negativdruck). (hier zu unseren ersten „Blaudruck-Gehversuchen“)

Die meisten Sujets hier sind Handzeichnungen auf Papier, aus denen wir Schablonen geschnitten haben (stencilcut-Technik). Diese haben wir mit „normaler“ Siebdruckfarbe gedruckt.2016_DSC07525_zeugfaerberei-sujet-tshirt-arr-milan_klt-shirt-fuchs-und-hase20141017_180935

 

 

 

 

Mit solchen Papierschablonen kann man bis zu ca. 20 Drucke machen, also immer eine kleine Auflage, dann ist die Schablone kaputt. Eine sehr analoge Herangehensweise an den Siebdruck, die mit recht einfachen Mitteln realisierbar ist.  Wir wenden diese Methode gerne bei Workshops an. Man braucht nur Geduld und eine ruhige Hand…
Es gibt aber auch die Belichtung einzelner Sujets auf Siebe, die dann öfter gedruckt werden können:

t-shirt-baum-janina-DSC05360papp-und-sieb-DSC04563

 

 

t-shits-kreiserlmuster-auf-waeschestaender-detail-DSC05607

 

 

 

 

 

 

t-shirt-oh-viecherl-janinaDSC04257Das sind jetzt wieder alles Stencils, nur zum zeigen, daß auch „einfache“ Sujets nett ausschauen können:

t-shirt-chihuahua-janinaDSC05355

 

t-shirt-katze-vor-fenster-milanDSC05359 t-shirt-katze-milanDSC04269 t-shirt-herz-und-rohre-milanDSC05356 t-shirt-hase-milanDSC04283  t-shirt-raketentyp-milanDSC05357 t-shirt-wasserdrache-dekaprintDSC05612 t-shirt-wurstmonster-milanDSC04267  t-shirt-z-nashorn-martinDSC04255

t-shirt-ziegen-martinDSC04285

und natürlich gibt es noch viel mehr…

Shibori

Shibori ist ein japanischer Begriff für Abbinde-, Einnäh-, und Abklemmtechniken, durch die man Teile des Stoffes von der Luftzufur abschließt und dadurch beim Indigo-Färben an den Stellen keine Verblauung stattfinden kann. Maria hat sich da eingehend damit beschäftigt.

Cyanotypie

 

dunkelkammer-cyanotypie-cimiDSC04905Die Cyanotypie ist ein Verfahren, das optisch ähnliche Resultate wie der Blaudruck hervorbringt, von den chemischen Vorgängen es aber eher ein Foto-Entwicklungsprozess ist . Die Cyanotypie ist eines der ersten Fotoverfahren in der Entwicklung der Fotografie. Wir haben sowohl von der Sonne belichten lassen, als auch von einem Gesichts-Solarium, beides geht gut. Beim Solarium kann man die Belichtungsdauer genauer einschätzen.
(Rezept und Anwendung: NewCyanotypeInstructions)

ci-belichtenDSC04928 cyano-bilder-trocknen-an-der-sonne cyano-paar-blaetter 20140324_153448belichten-kleinDSC04879  cyano-3betrachten cyano-auswaschen cyano-trocknenDSC0494020140324_160033

Merken

Merken

Shibori

ein kleiner Eindruck der Vielfalt…2016_DSC07379_zf_shiborishalzeigen-maria_kl2016_DSC06845_zf_shiboristoff-01_kl2016_DSC06854_zf_shiboristoff-02_kl2016_DSC06855_zf_shiboristoff-03_kl2016_DSC06856_zf_shiboristoff-04_kl2016_DSC06839_zf_shiborishals-trocknen-draussen_kl

Shibori ist ein japanischer Begriff für Abbinde- Einnäh- und Abklemmtechniken, durch die man Teile des Stoffes von der Luftzufur abschließt und dadurch beim Indigo-Färben an den Stellen keine Verblauung stattfinden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(zurück)

Merken

Merken

Merken

Siebdruck

Siebdruck ist mittlerweile auch schon eine ältere Methode, um ein gewünschtes Bild oder Muster auf Stoff oder Papier zu übertragen.
Wir verwenden den Siebdruck sowohl für Reservedruck mit Papp (Blaudruck=Negativdruck), als auch für „normale“ Siebdruckfarben (Positivdruck).

Siebdruck ist eine Methode um ein Bild via Sieb (=engmaschiges Gewebe auf einen Rahmen gespannt) auf einen Stoff, Papier oder was auch immer zu drucken. Es gilt immer, einen Teil des Gewebes abzudecken, um durch den offenen Teil zu drucken.

Dafür kann man das Bild oder Muster aus Papier (Schablone) ausschneiden, wobei zu bedenken ist, daß alles was ich wegschneide offenes Gewebe ist, wo dann die Farbe durch geht (stencil cut).

Der Vorteil daran ist, daß man dafür keinen Computer braucht und man sofort mit dem Drucken loslegen kann, wenn die Schablone fertig geschnitten ist.

Mit dieser Methode kann man je nach Geschick 15-25 Abzüge machen, dann fägt das Papier an, weich zu werden und hält die Farbe (oder den Papp) nicht mehr gut zurück. Wenn die Drucksession vorbei ist und man das Sieb auswäscht, verliert man die Schablone.
Aber für sehr viele Anwendungen reicht eine so limitierte Auflage.

Oder man beschichtet das Sieb in der Dunkelkammer mit einer fotoaktiven Emulsion, läßt es trocknen und kann dann durch eine ausgedruckte Vorlage das Sieb, bzw die Siebschicht belichten.

Dafür braucht man schon mehr Technik. Ein Bild wird digital auf Schwarz und Weiß reduziert und auf Overheadfolie oder Siebdruckfilm ausgedruckt. (Totaler Kontrast, am besten vektorisieren! Scherenschnitt aus Tonpapier geht auch) Durch diese Vorlage wird belichtet. Dafür verwenden wir ein Gesichtsbräunungsgerät. Achtung: Schrift muss spiegelverkehrt aufgelegt werden!
Die Siebschicht härtet unter UV-Licht aus. Alles was auf der Vorlage schwarz ist, hält das Licht von der Schicht ab und kann nach dem Belichten mit Wasser ausgewaschen werden.

Der Vorteil daran ist, daß man das Sujet nach dem Drucken auswaschen kann und wieder verwenden. Wenn man ein Sujet nicht mehr braucht, oder sich Teile der Schicht beim auswaschen gelöst haben und das Bild kaputt ist, kann man das Sieb mit einer Spezialchemie und einem Hochdruckreiniger wieder Entschichten und für was anderes hernehmen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken